Why the legalisation of all drugs is meaningful – outlook in a liberal drug policy

Why the legalisation of all drugs is meaningful – outlook in a liberal drug policy

„Release the hemp, immediately!”, not a pot smoking junkie has demanded this, while he flew intoxicated across a magic forest, but Green politician Hans-Christian Ströbele.

Aims of the drug policy

What is the aim of a ban of drugs? Marlene Mortler, drug representative of the Federal Government, defines them as follows: „Principal purposes of the drug politics are the reduction of the consumption of legal and illegal drugs as well as the avoidance of drug-conditioned and addiction-conditioned problems”. However, the basic law guarantees in article 2: „Every person shall have the right to free development of his personality insofar as he does not violate the rights of others […]”. Can be deduced from this, that the right to intoxication belongs to a self-determined life? The Federal Constitutional Court denied this question in 1994 in the so-called „Cannabis decision”. The question stays still open: Is the decision compatible with the goal of the drug politics? Kofi Annan (former secretary general of the United Nations) demanded in 2014 a more liberal drug politics: for their purposes of the humanity the health and not the criminal proceedings must be in the foreground. Even the government of the USA explained the „War on drugs” as lost.

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Interdisziplinäre Forschung hat einen geringeren Finanzierungserfolg

Abstract zu „Intersiciplinary research has consistently lower funding success“
(Autoren: Lindell Bromham, Russell Dinnage, Xia Hua)

interdisziplinäre Forschung, Interdisziplinarität

Der Aufsatz von Bromham, Dinnage und Hua „ Intersiciplinary research has consistently lower funding success” untersucht, inwiefern interdisziplinäre Forschung weniger gefördert wird als Forschungen aus einer einzelnen Disziplin.

Die Autoren verwenden für ihre Untersuchung alle Anträge, die zwischen 2010 und 2014 beim Forschungsprogramm des Australian Research Council eingereicht wurden. Dieses nationale Wettbewerbsförderprogramm fördert die Grundlagenforschung in allen akademischen Bereichen. Eingereichte Anträge müssen aus einem Set von Codes angeben, zu welchen Disziplinen sie gehören und diese bei Mehrfachauswahl gewichten.

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Trends und Entwicklungslinien der außeruniversitären Forschung im internationalen Vergleich

Abstract zu S. 74-87 aus: Wissenschaft als Beruf – Bestandsaufnahme – Diagnosen – Empfehlungen
(Herausgeber: Max Haller, Autor: Thomas Heinze)

Trends und Entwicklungslinien der außeruniversitären Forschung im internationalen Vergleich

 

Der Aufsatz „ Trends und Entwicklungslinien der außeruniversitären Forschung im internationalen Vergleich “ gibt für die Wissenschaft als Beruf einen international vergleichenden Überblick über die verschiedenen Trends in der außeruniversitären Forschung. Dazu wurden verschiedene Daten in einem zeitlichen Verlauf untersucht und verglichen: Anteile der Unternehmen an der Durchführung und Finanzierung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E), Output-Profile ausgewählter deutscher Forschungseinrichtungen sowie die Anzahl staatlich finanzierter Großforschungseinrichtungen in den Vereinigten Staaten und Deutschland.

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Fremde Feder #2 – Stress und Geschlecht

 

# von: Natalie R. # Titel: „Stress und Geschlecht – Unterschiede zwischen Männern und Frauen in Stresswahrnehmung, Verarbeitung und Bewältigung“ # vom: 06. September 2017

Einleitung

Stress ist zu einem festen Bestandteil der heutigen Leistungsgesellschaft geworden. Laut Angaben der Stressstudie 2016 der Techniker Krankenkasse fühlen sich mehr als 60 Prozent der Bevölkerung gestresst. Der Anteil der gestressten Frauen beträgt 63 Prozent, bei den Männern sind es 58 Prozent (vgl. TK 2016, S.6f). Aufgrund von psychischen Krankheiten haben sich die Arbeitsunfähigkeitstage zwischen den Jahren 2005 und 2015 mehr als verdoppelt (vgl. Knieps & Pfaff 2016, S.59). Erschöpfung oder das Gefühl ausgebrannt zu sein sind mit 31 Prozent die zweithäufigste Ursache für Krankmeldungen (vgl. TK 2016, S.47f). Der BKK Gesundheitsreport aus dem Jahre 2016 unterstreicht ebenfalls, dass psychische Störungen der Grund für die längsten Fehlzeiten von durchschnittlich 36 Tagen pro Fall sind (vgl. Knieps & Pfaff 2016, S.47).

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USA stimmt gegen Verbot der Todesstrafe für Homosexuelle

Es ist das erste mal, dass der UN-Menschenrechtsrat die Todesstrafe für Homosexuelle verurteilt. Mit 27 zu 13 Stimmen (sieben Enthaltungen) verabschiedete das UN-Gremium am 29. September 2017 die Resolution. Unser NATO-Partner USA stimmten dagegen.

UNHCR

In der Resolution werden die Staaten dazu aufgefordert, die Todesstrafe bei einvernehmlichen homosexuellen Beziehungen, Blasphemie, Ehebruch und Abfall vom Glauben einzustellen.
Vor allem bei Ehebruch würden Frauen überproportional von dieser Strafe bedroht. Außerdem stellt die Resolution fest, dass arme Menschen und Ausländer unverhältnismäßig der Todesstrafe ausgesetzt sind. Menschen die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung, Gedanken, Religion und friedliche Versammlung wahrnehmen, sowie Menschen die religiösen oder ethnischen Minderheiten angehören, seien unverhältnismäßig unter den Verurteilten der Todesstrafe.

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Fremde Feder #1 – Gehalt ist immer ungerecht

Fremde Feder Teil 1 ist da! Darauf hat die Welt gewartet. Nein, nicht wirklich, aber es ist der Start einer Serie auf meinem Blog, in der ich euch interessante Artikel von anderen Seiten vorstellen möchte. Dazu werde ich ein Teil des Artikels hier veröffentlichen und dazu den ganzen Beitrag verlinken.

Der erste Teil handelt von einem Interview mit Detlef und Ulrich Lohmann von der allsafe GmbH aus der agora42. Es ist interessant zu sehen, wie Menschen mit ihrem Gehalt umgehen, wenn dieses nicht komplett vom Chef vorgegeben wird. Daraus entwickelen sich höchst unterschiedliche Ansätze und Ideen. Aber lest selbst.


# von: www.agora42.de # Titel: Gehalt ist immer ungerecht“ # vom: 29. August 2017

agora42 - Das philosophische Magazin

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Warum die Legalisierung aller Drogen sinnvoll ist – Ausblick in eine liberale Drogenpolitik

„Gebt das Hanf frei, und zwar sofort!“, dies hat kein kiffender Junkie gefordert, während er high durch den lila Zauberwald flog, sondern Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele.

 

Ziele der Drogenpolitik

Was ist das Ziel eines Verbots von Drogen? Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, definiert sie folgendermaßen: „Hauptziele der Drogenpolitik sind die Reduzierung des Konsums legaler und illegaler Suchtmittel sowie die Vermeidung drogen- und suchtbedingter Probleme“.[1] Das Grundgesetz hingegen garantiert in Artikel 2: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt […]“.[2] Lässt sich daraus ableiten, dass zu einem selbstbestimmten Leben das Recht auf Rausch gehört? Das Bundesverfassungsgericht verneinte diese Frage 1994 im sog. „Cannabis-Beschluss“. Dennoch bleibt die Frage offen: Ist der Beschluss mit dem Ziel der Drogenpolitik vereinbar? Kofi Annan (ehemaliger Generalsekretär der Vereinten Nationen) forderte 2014 eine liberalere Drogenpolitik: im Sinne der Menschlichkeit muss die Gesundheit und nicht die Strafverfolgung im Vordergrund stehen. Selbst die Regierung der USA erklärte den „War on Drugs“ als verloren.

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Gegen Demokratie – Keine Macht den Hobbits?

Ist eine Demokratie die beste Regierungsform? Jason Brennan bezweifelt das in seinem Buch „Gegen Demokratie – Warum wir die Politik nicht den Unvernünftigen nicht überlassen dürfen“. In seinem 464 Seiten starken Buch beschreibt er die Demokratie als ein Werkzeug für gute politische Ergebnisse.

Gegen Demokratie von Jason Brennan
Gegen Demokratie von Jason Brennan

 Die drei Idealtypen: Hobbits, Hooligans und Vulkanier (S. 19-20)

Hobbits
Die politische Entsprechung für Hobbits in der modernen Demokratie sind die typischen Nichtwähler. Die meisten Nichtwähler interessieren sich nicht für Politik, sie haben sehr wenige, wenn überhaupt politische Meinungen, sie beteiligen sich nicht viel und sie wissen nicht viel. Sie ziehen es vor, sich im Alltag möglichst wenig mit Politik zu beschäftigen.

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Autoindustrie & Politik – Ein unzertrennbares Bündnis

Nach einem Bericht des Spiegels sollen die Autobauer Audi, BMW, Daimler, Porsche und VW sich zu Technik, Kosten und Zulieferern geheim abgesprochen haben. Das gehe aus einer Selbstanzeige von VW bei den Wettbewerbsbehörden hervor. Sie sollen sich seit den 1990er-Jahren abgesprochen und somit den Wettbewerb verzerrt haben. Es könnte hier der Grundstein für den Abgasskandal gelegt worden sein, indem sich die Autobauer über die Größe der AdBlue-Tanks abgesprochen haben. Die AdBlue-Tanks spielen eine wichtige Rolle, da sie für die Reduzierung der Auto-Abgase sorgen. Aus einer Audi-Präsentation zur „Clean Diesel Strategie“ geht hervor, dass es ein „Commitment der deutschen Automobilhersteller auf Vorstandsebene“ gibt, künftig kleine AdBlue-Tanks zu verwenden.

Abgase eines Autoauspuffs
Quelle: deutschlandfunkkultur.de

Kurz ein kleiner Rückblick in das Jahr 2016. Damals flog das LKW-Kartell von MAN, Daimler, Iveco, Volvo/Renault sowie DAF auf. Sie hatten seit 1997 geheime Preisabsprachen getroffen und die Bruttoverkaufspreise angehoben. Eine Rekordstrafe von knapp 2,93 Milliarden Euro wurden fällig.

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